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         Internationale Architektur – Architekt Samer Abbas Willkommen auf der offiziellen Website von Internationale Architektur in Kiel. Ich biete professionelle Architektur‑ und Ingenieurleistungen an – von der Entwurfsplanung über Bauanträge bis hin zu technischen Nachweisen und visuellen Präsentationen. Alle Leistungen erfolgen gemäß den deutschen Normen sowie den berufsrechtlichen Vorgaben der Architektenkammer Schleswig‑Holstein . Leistungen 1. Architekturplanung Entwurfs‑ und Ausführungsplanung Wohn‑ und Gewerbeprojekte CAD‑ und Revit‑Zeichnungen 2. Bauanträge Erstellung vollständiger Bauantragsunterlagen Abstimmung mit Behörden Einhaltung lokaler Bauvorschriften 3. Visualisierung 3D‑Renderings Präsentationen für Bauherren und Investoren 4. Beratung Architektonische Fachberatung Planprüfung Optimierung von Entwurfslösungen Über mich Ich bin Samer Abbas , eingetragener Architekt bei der Architektenkammer Schleswig‑Holstein (Mitgliedsnummer 7200) . Mit in...

Wasserbeanspruchungen nach DIN 18533 – verständlich erklärt



 Wasserbeanspruchungen nach DIN 18533 – verständlich erklärt


 



Ein geotechnisches Gutachten kann aufzeigen, welcher Wassereinwirkung ein Gebäude ausgesetzt ist.

Wird beispielsweise die Klasse W2.1/2.2‑E festgestellt, bedeutet dies:
Einordnung der wichtigsten Klassen:

Typische Situation
Zielsetzung

Technische Schritte zur Reduzierung:

Wenn nach der Auffüllung weiterhin W1.2‑E vorliegt:
Wichtiger technischer Hinweis
Daher ist eine frühzeitige Identifikation und klare Kommunikation der zusätzlichen Anforderungen notwendig.

  • W2.1‑E: Grundwasser erreicht die Geländeoberfläche

  • W2.2‑E: Dauerhaft anstehendes, aufstauendes Sickerwasser mit Wasserdruck

  • W1‑E: Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser

  • W2.1‑E: Grundwasser bis zum Gelände

  • W2.2‑E: Drückendes, aufstauendes Sickerwasser

  • W3‑E: Nicht drückendes Wasser auf waagerechten Bauteilen

  • W4‑E: Spritzwasser und Bodenfeuchte im Sockelbereich

Eine Einstufung in W2.1/2.2‑E weist darauf hin, dass entweder der Grundwasserspiegel sehr hoch liegt oder dauerhaft Wasser ansteht.

Die Beanspruchung soll auf W1.1/1.2‑E reduziert werden, also auf den Bereich der Bodenfeuchte ohne Wasserdruck.

  • Verwendung geeigneter, gut durchlässiger Füllmaterialien

  • Herstellung einer Auffüllung, die einen Sicherheitsabstand von ca. 50 cm zwischen Abdichtung bzw. Bodenplatte und höchstem Wasserstand sicherstellt

  • Installation eines umlaufenden Dränsystems

  • Klare Erwähnung im Bericht

  • Erstellung eines speziellen Entwässerungskonzepts inklusive technischer Genehmigung

  • Abstimmung mit der Gemeinde zur Einleitung ins Regenwassersystem oder zur Errichtung einer Versickerungsanlage

Solche Zusatzleistungen treten häufig erst während der Bauphase auf.

 

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