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Architekt Samer Abbas | Schleswig-Holstein,Kiel, Hamburg, Berlin, München | Internationale Architektur.Umnutzung / Nutzungsänderung

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Architekt Samer Abbas | Deutschland , Schleswig-Holstein , Kiel , Flensburg , Hamburg , Berlin , München | Internationale Architektur. Möchten Sie erfahren, wie Ihr unverbindliches Angebot für Ihr Projekt – Umnutzung / Nutzungsänderung – aussehen wird? Sie können sich ein Beispiel ansehen, das lediglich zur Veranschaulichung der Arbeitsphasen und der typischen Leistungsinhalte eines bereits bearbeiteten Projekts dient. Selbstverständlich werden dabei keine projektbezogenen oder personenbezogenen Daten offengelegt, vollständig gemäß Datenschutz und beruflicher Vertraulichkeit. So können Sie sich in Ruhe ein Bild davon machen, wie das Angebot, das ich für Ihr eigenes Projekt erstellen werde, strukturiert sein wird – das Beispiel dient ausschließlich der Orientierung und Transparenz. Bauantrag Kiel – Genehmigungsplanung durch Architekt Samer...

Wasserbeanspruchungen nach DIN 18533 – verständlich erklärt


Wasserbeanspruchungen nach DIN 18533 – verständlich erklärt


 



Ein geotechnisches Gutachten kann aufzeigen, welcher Wassereinwirkung ein Gebäude ausgesetzt ist.

Wird beispielsweise die Klasse W2.1/2.2‑E festgestellt, bedeutet dies:
Einordnung der wichtigsten Klassen:

Typische Situation
Zielsetzung

Technische Schritte zur Reduzierung:

Wenn nach der Auffüllung weiterhin W1.2‑E vorliegt:
Wichtiger technischer Hinweis
Daher ist eine frühzeitige Identifikation und klare Kommunikation der zusätzlichen Anforderungen notwendig.

  • W2.1‑E: Grundwasser erreicht die Geländeoberfläche

  • W2.2‑E: Dauerhaft anstehendes, aufstauendes Sickerwasser mit Wasserdruck

  • W1‑E: Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser

  • W2.1‑E: Grundwasser bis zum Gelände

  • W2.2‑E: Drückendes, aufstauendes Sickerwasser

  • W3‑E: Nicht drückendes Wasser auf waagerechten Bauteilen

  • W4‑E: Spritzwasser und Bodenfeuchte im Sockelbereich

Eine Einstufung in W2.1/2.2‑E weist darauf hin, dass entweder der Grundwasserspiegel sehr hoch liegt oder dauerhaft Wasser ansteht.

Die Beanspruchung soll auf W1.1/1.2‑E reduziert werden, also auf den Bereich der Bodenfeuchte ohne Wasserdruck.

  • Verwendung geeigneter, gut durchlässiger Füllmaterialien

  • Herstellung einer Auffüllung, die einen Sicherheitsabstand von ca. 50 cm zwischen Abdichtung bzw. Bodenplatte und höchstem Wasserstand sicherstellt

  • Installation eines umlaufenden Dränsystems

  • Klare Erwähnung im Bericht

  • Erstellung eines speziellen Entwässerungskonzepts inklusive technischer Genehmigung

  • Abstimmung mit der Gemeinde zur Einleitung ins Regenwassersystem oder zur Errichtung einer Versickerungsanlage

Solche Zusatzleistungen treten häufig erst während der Bauphase auf.

 

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